Bootsvertrieb und Yachthafen GmbH
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Aktuelles

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Ihre Rambeck-Crew

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Geschichte

 

Die Werftbesitzer

Anton Rambeck
Anton Rambeck
1883 - 1912

Anton Dreher
Anton Dreher
1912 - 1958

Anton Rambeck
Erna Dreher
1958 - 1963

Anton Dreher
Anton Dreher
1963 - derzeit

Die Werft

1847
Geburt von Anton Rambeck in Freising

1883
Gründung der "Rambeck-Werft" durch Anton Rambeck im "Braun-Haus" an Starnbergs Percha-Straße mit wenig Geld und viel Gottvertrauen am "Würmsee" (heute Starnberger See).

1898
Bau der ersten Yachten mit Löffelbug, Plan- und Meßformen

ab 1899
an vertrat Konsul Kustermann mit Booten aus der Rambeck-Werft den "Bayrischen Yacht-Club Starnberg" bei der "Kieler Woche" mit Erfolg. Die "Rakete I" errang in 12 Regatten 12 Preise, darunter fünf 1. Plätze und zwei Sonderpreise. Die Rambeck-Werft war "Hoflieferant" für den Bayrischen Yachtclub.

1903
Bau der Yacht "Adler II" (Eigner: H. Burger)

1905
Vormachtstellung der "Einheits-Yachten"

1906
Bau der ersten "Wulst-Kieler". Ein Bootstyp, der für die damalige Zeit schon unerhört gute Segeleigenschaften aufwies.

1908
Stapellauf der Rakete V" (Steuermann: H. Kustermann)

1908
1. Motorboot-Regatta auf dem Starnberger See. Es gewannen nur Boote aus der Rambeck-Werft.

Kustermann-Hütte

Die Rambeck Werft in Richtung Süden gesehen. Links im Hintergrund die zum Bau der "Rakete VII" notwendig gewordene "Kustermann-Hütte"

 

Die Rakete VII

Die "Rakete VII". Der Zweimast-Schoner hatte eine Decklänge von über 16 Meter und eine Breite von 3,22 Meter.

 

1911
Die "Püu V" (Eigner: Dr. C. Pündter, Steuermann: Anton Dreher) gewinnt den "Grand Prix de Rome". Ein Preis, der vom italienischen Königshaus gestiftet wurde, ist ein überlebensgroßes Bronzestandbild . In der Berücksichtigung der Tatsache, daß Dr. C. Pündter diesen Preis und den damit verbundenen Regattagewinn der Rambeck-Werft und ganz speziell dem Konstrukteur der Püu, Anton Dreher, verdankte, übergab später Dr. C. Pündter den Preis an Anton Dreher. Seit 1982 steht der "Grand Prix de Rome", der die Romulus und Remus säugende Wölfin Roms darstellt, inmitten des Werftgeländes.

Die "Püu V" vor Venedig
Die "Püu V" vor Venedig

Die säugende Wölfin
Die säugende Wölfin

1912
Rambeck war mit 28 Angestellten die größte süddeutsche Yachtwerft. Es wurde an der Würm ständig weiter aus- und umgebaut, neue Hütten erstellt und Grundstücke dazugekauft. Man verfügte über genügend Werkstatträume, Takelboden, eine eigene Schmiede für Beschlägeherstellung und neben einer "Großhütte" als Lackiererei, stand Rambeck ein weiterer Bau als Holztrockenraum zur Verfügung.

Bis 1912
hatte die Rambeck-Werft über 40 Motorboote gebaut, u. a. die "Gemse", das Jagdboot des Prinzregenten für den Königssee.

1913
Bau der Motor-Yacht "Pfeil II" für Baron Schrenk-Notzing. Im Werftbüro der heutigen Rambeck-Werft steht immer noch das Modell dieser Motoryacht.

Bis 1913
Bau der bekannten Boote: "Lizza", "Adler II", "Bachstelze", "Castor II", "Adler III" und "Äola II"
Die beiden letzteren Schiffe waren bis etwa 1913 die wettkampfmäßig erfolgreichsten Boote der Rambeck-Werft.

1914 - 1916
Durch den 1. Weltkrieg wurde die Entwicklung der Werft gestoppt. Anton Dreher wurde in den Krieg eingezogen und später schwer verwundet.

1914 -1918
Als Folge des verlorenen Weltkrieges waren in die Reparationskosten u. a. auch Lieferungen von Dienstmotorbooten an die Kriegsmarine Jugoslawiens eingebaut.

Yachthafen

1929
Durch ein Gewitterblitz brannte ein Großteil der Werft nieder.

Bei dem Brand wurden auch das Wohn- und Werfthaus zerstört.

1936
Bau von neuen Bootstypen für die Olympiade

1937
Startschuß für die "Internationale Motorboot-Regatta" auf dem Starnberger See

1938
Startschuß des "großen Preises von Deutschland" auf dem Starnberger See

Von 1939 bis einschließlich 1945
wurden 9 Motorjollen mit Kajütenaufbauten für das Oberkommando der Marine gebaut. Für das gleiche OKM über 100 "8-Meter-Jollen", sechs Prisen-Kommando-Boote, 25 Sprengbootkörper und 45 komplette Sprengboote. Das Oberkommando des Heeres bekam 150 Sturmboote ausgeliefert.

1945
Zerstörung aller Yachten im Hafen durch die amerikanischen Soldaten

1946
Werftbrand und Verhaftung von Anton Dreher durch das amerikanische Militärpersonal. Bei dem Brand, der aus heutiger Sicht eine echte Brandstiftung war, auch wenn nur Verdacht und Vermutung vorliegen, wurden über 80 Yachten und Boote vernichtet.

1947
Mühsamer Aufbau der verkohlten Werft und Wiederaufnahme des Betriebes

1951
Die absolute Wiedererholung der Werft wurde der Öffentlichkeit gezeigt, indem auf der "Münchner Handwerksmesse" Hunderttausende von Besuchern einen lackglänzenden Schären Kreuzer, der an die Ostsee geliefert wurde, bestaunten.

1955
Todesjahr von Anton Dreher. Seine Frau Erna Dreher führt die Werft weiter.

1962
Umbenennung des "Würmsee" in Starnberger See durch das Bayerische Innenministerium

1963
Werftübernahme durch Anton Dreher